Benutzer:Ecaroh

Aus LUG Fulda

Wechseln zu: Navigation, Suche

Hallo Leser!

Ich bin seit ca. 1999 einer der LUG'ler. Was mich zu Linux geführt hat? Ein Beispiel: Als 1998 mein Windows 98 mal wieder nicht startete habe ich die "Windows 98 Startdiskette" in den Rechner gesteckt in der Hoffnung das dann mein Windows wieder startet. Das tat es aber nicht. Ich fühlte mich schwer auf den Arm genommen und fragte mich warum ich dafür Geld bezahlt hatte. Und nachdem ich im Rahmen meiner Zertifizierung zum MCSE (Microsoft Certified System Engineer) "Bekanntschaft" mit NT4 gemacht hatte kam das Ende von M$ schnell in Form einer SuSE 6.0 Installation. Der Spruch "Damit müssen wir leben" unter Microsoft wich einem "Das kann man ändern" unter Linux. Bereut habe ich den Wechsel in keinem Augenblick.

Im Laufe meiner Computer und IT-Karriere habe ich sicherlich mehr Betriebssystem gesehen als viele andere. Daher erlaube ich mir auch öfter, meine Meinung dazu kund zu tun. Wer hat denn schon Gelegenheit gehabt mal auf diesen Systemen zu arbeiten: Sinix, Reliant, IRIX, AIX, HP-UX, Solaris, OS/2?

Sicherlich der Windows Mist war auch dabei. Angefangen von DOS, Windows 95/98/ME, NT 4 (da habe ich dann gleich aufgehört), Windows 2000 (musste wenigstens nicht jede Woche neu gestartet werden), XP (Die Teletubbies. Yeah! Ab SP2 sogar brauchbar), Vista (Hasta la Vista, was ein Sch...), Windows 7 (gar nicht so übel), 8. / 8.1 (oh je...) und 10 (hat sich was getan. Aber mit der Datenschleuder kann man nicht leben). Aber so richtig was geändert hat sich bei Windows immer noch nicht. Es ist halt und bleibt wohl -- Windows. Der größte Fehler vom Microsoft ist, das sie nicht wie Apple einmal richtig alles rausgeworfen haben und von Grund auf neu angefangen haben. Es wird immer noch der alte Schrott mitgeschleppt.

Linux war und bin ich lange treu geblieben. Leider nutze ich Linux nicht mehr auf dem Desktop, sondern nur noch als Server oder Admin-System. Nein -- keine Bange, nicht Windows. Unix bin ich treu geblieben. Daran wird sich auf absehbare Zeit nichts ändern. Aber leider gab es soviel Krach und Bugs rund um den Linux Desktop, das ich nach verzweifelten Versuchen auf KDE 4 (unbrauchbarer Show Desktop), GNOME 3 (was haben die denn im Essen gehabt), XFCE und dem fehlenden Sync von Smartphones leider auf Mac OS X ausweichen musste. Das tolle am Mac ist nicht etwas der Desktop mit seiner Aqua Oberfläche. Das ist eher ein Hinderungsgrund. Nein, die hervorragende Funktion der Hardware im Zusammenspiel auch mit dem Smartphone haben mich überzeugt. Als Selbständiger hatte ich auch nicht mehr die Zeit ständig den vielen und raschen Änderungen bei den Desktop Umgebungen und dem Kernel hinter her zu frickeln.

Hier kommt ein Zitat, welches vor Jahre bereits hier veröffentlicht wurde: "Ärgerlich ist leider die Tatsache das die Hardwareunterstützung gerade bei neuen Produkten leider immer noch suboptimal ist. [...]". Daran hat sich leider nur graduell etwas gebessert. Und einer großen Verbreitung stand immer die mangelnde Unterstützung der Hersteller und Entwickler entgegen, die lieber ihr eigenes Baby erfanden, anstatt einfach die vorhandene Oberfläche stabil und benutzbar zu machen. Schade.

Wie auch immer, ich bleibe Linux verbunden. Und um korrekt zu bleiben, auf meinem Mac nutze ich weiterhin in großem Maße OpenSource Software. Linux steht oft synonym für OpenSource. Es ist aber nur ein kleiner Teil. Ich denke alle Linuxern ist mittlerweile bewusst, das wir nicht nur über einen Kernel sprechen, sondern über alles was danach kommt: Die GNU Software sowie allen anderen freien Projekte.

Mich erreicht man im Web [1] oder per Mail unter info KLAMMERAFFE datenarbeiter PUNKT de.


Gruß, Ecaroh

Meine Werkzeuge