Diverse Programme

Aus LUG Fulda

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Inhaltsverzeichnis

file

bestimmt File-Typen. Hilfreich um herauszufinden in welchem Format eine Datei tatsächlich vorliegt. Auch lässt sich rausfinden welches Filesystem sich beispielsweise auf einer bestimmten Partition befindet:

file -s /dev/sda1 

watch

führt Befehle periodisch wiederkehrend aus. Ausgabe erfolgt auf einem Vollbildschirm.

watch -n5 df -h 

zeigt alle 5 Sekunden die Festplattenbelegung an.

pidof

ermittelt die PID (Prozess-ID) eines laufenden Programms.

pidof kdm 

ermittelt die PID des Prozesses kdm.

lilo

Lilo ist der Linuxloader. In der aktuellen Suse-Distribution inzwischen durch Grub ersetzt. Man kann einmalig für einen Startvorgang den Default-Booteintrag verändern.

lilo -R win 

Dieser Aufruf bewirkt, daß beim nächsten reboot der Eintrag mit dem Label win gebootet wird. Nach einem weiterem Reboot wird ganz normal wieder der ursprüngliche Defaulteintrag gebootet. Der ist ja genial (rw)

dmesg

Konsolenmeldungen bei Debian oder Knoppix

Wer sich als Umsteiger wundert woher die kommen und wie man das Abstellen kann: dmesg ist Ursache und Lösung.


dmesg -n 2 

Die Zahl hinter -n gibt an, welche Level (siehe man syslogd) auf die Konsole ausgegeben werden. Je kleiner der Wert, umso weniger wird auf die Konsole ausgegeben - dann allerdings auch nur die wichtigsten Meldungen. Näheres siehe: http://channel.debian.de/faq/ch-config.html#s-klogdspam

Eingabeaufforderung mit Pfadname im Putty oder X-Term Fenster:

!# If this is an xterm set the title to user!@host:dir


case $TERM in


xterm*)


PROMPT_COMMAND='echo -ne "\033]0;${USER}@${HOSTNAME}: ${PWD}\007"'



!*)



esac


Näheres zur Umgebungsvariable PROMPT_COMMAND unter http://www.linuxselfhelp.com/HOWTO/Bash-Prompt-HOWTO/x278.html


chkrootkit

Sucht lokal nach Zeichen für das Vorhandensein von Rootkits. Sofern es nicht in der Distribution vorhanden ist, kann man es auch hier runterladen und leicht selbst übersetzen. http://www.chkrootkit.org

iptraf

iptraf ist ein ncurses-basierender IP LAN Monitor welcher unterschiedliche Netzwerkstatistiken, inklusive TCP info, UDP counts, ICMP und OSPF Informationen, Ethernet load info, Knotenstatistik , IP Prüfsummen Fehler und anderes darstellt.


stat

stat - display file or filesystem status

find

find -size = Dateien suchen die größer oder kleiner als der angegebene Wert sind.

find -size +40000K = Suche alle Dateien die größer als der Wert sind 
find -size -40000k = Suche alle Dateien die kleiner als der Wert sind 

bash

Die liebe GNU Bourne-Again SHell

CTRL+d Logout


CTRL+l clear screen

lsof

(list open files Details folgen später

screen

screen manager with VT100/ANSI terminal emulation

Screen kann mehrere virtuelle Terminals bereitstellen. Es ist eine Art von Windows-Manager für virtuelle Terminals. Besonders interessant sind wohl zwei Eigenschaften. Wenn man sich beispielsweise via ssh auf einem anderen Rechner anmeldet und dort eine screen-Sitzung startet kann man darin Anwendungen starten und die Sitzung ablösen (CTRL+a d). Die Anwendung läuft dann innerhalb der Screen-Session weiter, auch tagelang. Um beim nächsten mal die Sitzung wieder aufzunehmen, genügt es screen mit dem Parameter -r zu starten.

Auch interessant ist die Funktionalität sich mit mehreren Terminals in einer Screen-Sitzung anzumelden. dazu wird die erste Sitzung ganz normal gestartet. Die weiteren Terminals die der Sitzung beitreten wollen starten screen mit den Paramtern -r -x. Dadurch können sich beispielsweise mehrere Benutzer in einer Sitzung aufhalten und jeweils den gleichen Inhalt sehen.


Screen-Kommandos werden immer mit der Tastenkombination CTRL+a eingeleitet.


CTRL+a ? Online-Hilfe für Tastenbelegung


CTRL+a d Sitzung ablösen


CTRL+a c weitere Konsole erzeugen


CTRL+a n Wechsel zum nächsten Terminal


CTRL+a A Umbenennung einer Sitzung


CTRL+a " Liste aller VTs


CTRL+a 1-9 direkter Wechsel zu den VTs


CTRL+a w Listet alle aktiven VTs auf



wget

The non-interactive network downloader

GNU Wget ist ein freies Dienstprogramm für nicht interaktive Downloads von Dateien vom Netz. Es stützt HTTP-, HTTPS- und ftp-Protokolle, sowie Wiederherstellung durch HTTP-Proxies.

Interessant ist sind die Optionen -m (mirror) zum Spiegeln ganzer Webseiten und die Bandbreiten-Limitierung (--limit-rate). Mit Hilfe von wget kann man so beispielsweise im Hintergrund einen neuen Kernel mit einer angepassten (reduzierten) Bandbreite runterladen. Mit der verbleibenden Bandbreite lässt sich dann noch ordentlich etwas anderes anfangen.

Folgender Aufruf lädt den Kernel mit 3kB/sec runter und speichert ihn in das aktuelle Verzeichnis

wget --limit-rate=3k http://www.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.6/linux-2.6.7.tar.bz2 

Möchte man den Download unterbrechen, so kann man das getrost tun und später einfach dort wieder fortsetzen, wo man aufgehört hat. Dazu nutzt man den Parameter --continue.


wget --limit-rate=3k --continue http://www.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.6/linux-2.6.7.tar.bz2 


Es sind vielleicht ein paar Hürden zu nehmen, sobald man auf Dateinamen oder Verzeichnisse stösst, die Leerzeichen beinhalten. Hierzu ein paar Beispiele zur Verdeutlichung:


wget ftp://www.beispiel.de/test verzeichnis/Ich bin eine Beispieldatei.zip 


Dieser Aufruf würde zwangsläufig zu einer Fehlermeldung führen. Für die Leerzeichen benötigen wir eine entsprechende META-Codierung. Das Leerzeichen hat den Wert "%20".

wget ftp://www.beispiel.de/test%20verzeichnis/ 

Den Dateinamen kann man dann einfach in Hochkommas setzen.

wget ftp://www.beispiel.de/test%20verzeichnis/'Ich bin eine Beispieldatei.zip' 

Nun haben wir das Leerzeichen entsprechend ersetzt. Ein Download ist dann auch mit Leerzeichen im Pfad bzw. Dateinamen problemlos möglich.

Oder ganz einfach:

wget 'ftp://www.beispiel.de/test%20verzeichnis/Ich bin eine Beispieldatei.zip' 


nmap

Network exploration tool and security scanner

Interessantes Werkzeug um Netzwerkstrukturen zu analysierern (klassischer Portscanner)

nmap -p 22 192.168.1.1-254 

Dieser Aufruf scannt den TCP-Port 22 auf allen Hosts in dem Netz 192.168.1.0.


Nmap beherrscht einige Scantechniken: UDP, TCP connect(), TCP SYN (half open), ftp proxy (bounce attack), Reverse-ident, ICMP (ping sweep), FIN, ACK sweep, Xmas Tree, SYN sweep, IP Protocol, and Null scan.


Vorsicht. Einige OS vertragen bestimmte Scantechniken ganz schlecht. Kann auch zum Absturz des gescannten Systems führen. Inbesondere ältere SCO-Unixe sind wohl schon gegen Standart-Scans "allergisch".

id

print real and effective UIDs and GIDs

Gibt Informationen über <USER> oder den aktuellen Benutzer aus.


netxviewepg

Nextview EPG decoder and browser

Nextview ist ein Decoder für EPG (Electronic Programming Guide). Sofern man eine TV-Karte hat und diese einen VBI Datenstrom bereitstellt, kann man in Deutschland die Infos von Kabel1 beziehen. Quasi das aktuelle Programm von von z.Z. 31 Sendern. Schön übersichtlich mit praktischen Filterfunktionen. Bei Debian (zumindest sid/sarge) als Paket vorhanden.

Siehe auch http://nxtvepg.sourceforge.net/

jobs & fg

Hintergrundprozess-Verwaltung

Man kann Prozesse im Hintergrund starten, wenn man an den Kommandozeilenaufruf ein "&" ranhängt.

holgi@aqua:~$ less /etc/passwd & 


Um solche Hintergrundprozesse zu verwalten gibt es jobs und fg (foreground). Mit jobs kann man sich die Prozesse auflisten lassen. mit fg holt man die Prozesse wieder in den Vordergrund. fg ohne Parameter holt immer den letzten Prozess wieder zurück. Sind mehrere Hintergrundprozesse gestartet übergibt man die ID, die bei jobs aufgelistet wird.

Scroll-Lock Taste - Scroll-Lock während des Bootens

Mit der Scroll-Locktaste kann man die Meldungen beim Booten anhalten. Mit Shift-Bild hoch/Bild runter kann bequem vor und zurück blättern. Wenn man Scroll-Lock wiederholt drückt (Tastatur-LED aus) gehen die Meldungen wieder weiter.

tleds

Netzwerktraffic über Tastatur-LEDs visialisieren

(wird noch nachgetragen)


tload

graphic representation of system load average

(wird noch nachgetragen)


mc

Midnight Commander


Um einen angezeigten Text im Midnight Commander mit aktivierter Mausunterstützung zu markieren und wieder einzufügen, reicht es aus bei der Aktion die Shift-Taste gedrückt zu halten. Dies gilt sowohl für das Markieren, als auch das Einfügen.


joe

Ein kleiner, aber feiner Editor.


Mit CTRL-k h lässt sich die Hilfe aufrufen. Der Befehlssatz ist recht klein, aber strukturiert gehalten. Ein Wort noch zur Syntax in der Hilfe. Das '^' bezeichnet das Drücken der CTRL-Taste vor dem Buchstaben.

Beispiel: '^KX' -> 'CTRL-k x' Speichern und Beenden


In der neuen Version wird auch Syntax-Highlighting für diverse Standarddateitypen (z.B. Shell oder Quellcodedateien) unterstützt.

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